Putty – Die Spielmasse, die sich verformt, aber nie klebt
Es gibt Spielmassen, bei denen Kinder einfach nicht aufhören wollen zu kneten. Putty ist genau so ein Fall. Diese glatte, dehnbare Masse lässt sich ziehen, rollen, quetschen, aber auch auseinanderreißen – und das ganz ohne klebrige Finger. Sie fühlt sich angenehm kühl an, schimmert oft metallisch oder glitzert und fasziniert Kinder (und ehrlich gesagt auch Erwachsene) ab dem ersten Moment.
Putty ist nicht einfach nur ein DIY-Slime. Die Masse ist stabiler, bleibt formbar und lässt sich über Wochen hinweg immer wieder verwenden – ideal für ruhige Spielstunden, kreative Experimente oder kleine Anti-Stress-Momente.

Was ist Putty eigentlich?
Putty stammt aus dem englischen Sprachraum und bedeutet so viel wie „Kitt“ oder „Dichtmasse“. Aber keine Sorge – hier geht’s nicht um Baumarkt-Produkte, sondern um eine clevere, sichere und superspannende Spielmasse für Kinder.
Im Vergleich zu Slime oder GAK ist Putty deutlich fester und elastischer. Sie lässt sich ziehen wie Kaugummi, zerreißen wie Papier, aber rollt sich auch wieder zu einer glatten Kugel. Das Spielgefühl ist besonders – irgendwo zwischen Knetmasse und Flummi. Manche Varianten springen sogar ein bisschen, andere lassen sich durchleuchten oder knistern beim Ziehen.
Putty ist deshalb nicht nur toll zum Spielen, sondern auch ein echtes Materialwunder für neugierige Kinderhände.
Warum Kinder Putty so lieben

Putty übt eine fast magische Anziehungskraft auf Kinder aus – und das liegt vor allem an der Kombination aus Haptik, Freiheit und Überraschung. Die Masse fühlt sich kühl, glatt und elastisch an, reagiert auf jede Bewegung und lässt sich immer wieder neu entdecken. Ob ziehen, rollen, reißen oder drücken – alles ist erlaubt. Es entstehen schmatzende Geräusche, unerwartete Formen und spannende Effekte. Kinder tauchen beim Spielen in ihre eigene Welt ein, ohne Vorgaben oder Regeln. Genau diese kreative Freiheit, gepaart mit dem besonderen Gefühl in den Händen, sorgt dafür, dass Putty immer wieder aufs Neue begeistert.
⚠️ Sicherheitshinweis zur WOW-Putty
Auch wenn diese Putty-Variante ohne Borax auskommt und aus haushaltsüblichen Zutaten besteht, sollte sie verantwortungsvoll hergestellt und verwendet werden.
- Nicht essbar. Die Masse darf nicht gegessen oder probiert werden, auch wenn sie aus Küchenzutaten besteht.
- Nur unter Aufsicht herstellen. Besonders kleinere Kinder sollten beim Anrühren begleitet werden.
- Verschluckungsgefahr beachten. Kleine Kinder unter drei Jahren sollten nicht unbeaufsichtigt damit spielen.
- Kontakt mit Augen vermeiden. Falls etwas ins Auge gelangt, mit klarem Wasser ausspülen.
- Hautverträglichkeit prüfen. Bei empfindlicher Haut oder bekannten Allergien gegen Duftstoffe oder Conditioner zuerst eine kleine Menge testen.
- Sauber arbeiten. Nach dem Spielen Hände waschen und die Masse nicht auf Teppichen oder empfindlichen Oberflächen verwenden.
- Zusatzstoffe bewusst wählen. Glitzer, Pigmente oder Duftöle nur sparsam einsetzen und auf kosmetiktaugliche Qualität achten.
Geeignet ist die WOW-Putty ab etwa drei bis vier Jahren mit Begleitung durch eine erwachsene Person. So bleibt das Spielerlebnis sicher, entspannt und kreativ.
Putty selber machen – So klappt’s ganz einfach
DIY-Putty ist mit den richtigen Zutaten superschnell hergestellt. Du brauchst nur:
- 4 EL Speisestärke
- 2 EL Haarspülung (weißer Conditioner, möglichst dickflüssig)
- 1 TL Babyöl oder Pflanzenöl
- Lebensmittelfarbe oder Mica-Pigment
- Optional: feiner Glitzer
So wird’s gemacht:
- Speisestärke in eine Schüssel geben.
- Conditioner dazugeben und gut verrühren.
- Öl unterkneten.
- Farbe einarbeiten.
- Mit den Händen kneten, bis eine glatte Masse entsteht.
Falls die Masse:
- zu klebrig ist → etwas Stärke hinzufügen
- zu trocken ist → minimal Conditioner ergänzen
Nach 2–3 Minuten Kneten entsteht eine überraschend elastische, glatte Masse.
Praktische Helfer beim Anrühren
- Schüssel mit glatter Innenfläche (am besten aus Glas)
- Silikonlöffel oder Holzstäbchen zum Rühren
- Handschuhe bei empfindlicher Haut
- luftdichte Dose zur Aufbewahrung
In unter 10 Minuten habt ihr ein spannendes DIY-Spielmaterial parat.
So spielen Kinder mit Putty

Putty bietet unzählige Spielmöglichkeiten – hier kommen die besten Ideen:
• Putty in dünne Fäden ziehen und beobachten, wie sie langsam reißen
• Rollen formen und über Tischkanten hängen lassen
• In Formen drücken (z. B. Muffinförmchen oder Eiswürfelformen)
• Mit Glitzer oder Mini-Perlen durchmischen
• Buchstaben oder Zahlen formen
• Zwei Farben miteinander kombinieren und beobachten, wie sie langsam marmorieren
• Springende Varianten testen – kleine Kugel formen und auf den Tisch schnipsen lassen
Putty eignet sich ideal für ruhige Beschäftigungen – zum Beispiel während einer Hörspielzeit oder wenn gerade keine großen Spielprojekte geplant sind.
Varianten für jedes Alter
Für kleinere Kinder (ab 3 Jahren):
→ ungiftige Farben verwenden
→ keine Glitzerzusätze oder Kleinteile
Für größere Kinder:
→ spannende Effekte integrieren wie Glow-in-the-dark oder Farbwechsel-Pigmente
→ Werkzeuge wie Silikonmatten, Formen oder Mini-Schneidewerkzeuge einbeziehen
→ Putty mit geheimen Überraschungen (z. B. eingeknetete Mini-Figuren) herstellen
Wie lange hält Putty?
Gut verschlossen in einem kleinen Glas oder Kunststoffbehälter bleibt Putty mehrere Wochen lang geschmeidig. Wird die Masse zu fest, hilft ein Spritzer Wasser und intensives Kneten.
FAQ zu Putty – häufige Fragen
Was ist der Unterschied zu Slime oder GAK?
Putty ist fester und elastischer als Slime. Im Gegensatz zu GAK ist Putty weniger „glibberig“, dafür stabiler und langlebiger.
Kann ich Putty essbar herstellen?
Nein – Putty lässt sich nicht essbar herstellen. Für kleinere Kinder lieber auf essbare Alternativen wie Moon Sand oder selbstgemachte Knete setzen.
Wie mache ich Farbwechsel-Putty?
Mit speziellen Thermopigmenten. Diese ändern je nach Temperatur ihre Farbe. Gibt’s online in Bastelshops oder auf Etsy.
Warum reißt mein Putty?
Meist ist er zu trocken. Gib ein paar Tropfen Wasser hinzu und knete ihn gut durch. Auch ein Tropfen Babyöl kann helfen.
Kann ich Putty einfärben?
Ja – am besten mit Gel-Lebensmittelfarben, Pigmentpulvern oder Mica-Pulvern. Flüssige Farben machen die Masse oft zu weich.
Putty selber machen – ein DIY-Hit für drinnen
Putty ist mehr als nur eine Spielmasse. Es ist ein echtes Erlebnis für kleine Forscherhände: ziehen, reißen, knautschen, formen – alles geht. Mit wenigen Zutaten entsteht ein kreatives Material, das nicht austrocknet, nicht klebt und immer wieder überrascht.
Ob als Anti-Stress-Knetmasse, kreative DIY-Challenge oder kleine Naturwissenschaft zum Anfassen – Putty hat das Zeug zum Lieblingsspielzeug.
Probier es aus – dein Kind wird es lieben! 💚










