Flummi selber machen – Das magischste DIY-Experiment für Kinder
Kennst du diese Nachmittage, an denen die Energie der Kinder einfach raus will – aber das Wetter spielt nicht mit, das Spielzeug ist langweilig und du suchst dringend nach einer schnellen Idee, die begeistert? Genau dafür ist dieses DIY wie gemacht.
Denn mal ehrlich: Was könnte mehr Spaß machen als ein selbstgemachter Flummi, der bunt glitzert, durch die Küche hüpft und sich anfühlt wie ein kleiner Zauberball? Die Herstellung ist kinderleicht, das Ergebnis sorgt für Staunen – und die Freude beim Mischen, Kneten und Experimentieren ist fast noch größer als beim Hüpfen selbst.
Bei uns zuhause war das Projekt ein voller Erfolg. Innerhalb von zehn Minuten hatten wir drei knallbunte Flummis mit Glitzer, zwei klebrige Fingerpaare, jede Menge Lachen – und die Erkenntnis: Das machen wir jetzt öfter!
Du brauchst keine besonderen Zutaten, keine Vorkenntnisse und keine Bastel-Profi-Ausrüstung. Alles, was du brauchst, ist ein bisschen Bastelkleber, etwas Farbe, Speisestärke – und schon geht’s los. Ob mit Regenbogeneffekt, Glimmerstaub oder sogar mit Leuchteffekt im Dunkeln: Flummis selber machen ist ein kleines Alltagsabenteuer, das Groß und Klein begeistert.

In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie’s funktioniert, was du brauchst und worauf du achten solltest – damit eure Hüpfbälle nicht nur schön aussehen, sondern auch richtig Spaß machen. Los geht’s!
⚠️ Sicherheitshinweis zum DIY-Flummi
Auch wenn das Flummi-Rezept einfach wirkt, ist es wichtig, ein paar Sicherheitsregeln zu beachten – besonders bei jüngeren Kindern.
- Nicht essbar. Bastelkleber, Farbe und Pigmente gehören nicht in den Mund. Während des Bastelns nicht naschen und anschließend gründlich Hände waschen.
- Verschluckungsgefahr. Die fertigen Flummis sind Kleinteile und nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet. Immer unter Aufsicht spielen lassen.
- Augenkontakt vermeiden. Glitzer, Farbpigmente oder Kleber können die Augen reizen. Gelangt etwas ins Auge, sofort mit klarem Wasser ausspülen.
- Hautverträglichkeit beachten. Bei empfindlicher Haut am besten Handschuhe tragen. Bei Rötungen oder Reizungen das Spiel abbrechen.
- Sauber arbeiten. Arbeitsfläche abdecken und verschüttete Reste direkt entfernen – getrockneter Kleber kann schwer zu lösen sein.
- Nur auf geeigneten Flächen hüpfen lassen. Nicht in Richtung Fenster, zerbrechlicher Gegenstände oder anderer Personen werfen.
Geeignet ist das Projekt ab etwa 4 Jahren mit Begleitung durch eine erwachsene Person. So bleibt das Basteln sicher – und der Hüpfspaß entspannt für alle.
Materialien für DIY-Flummis
| 🧪 Zutaten & Werkzeuge | 💡 Empfehlung zum Nachshoppen |
|---|---|
| Klarer Bastelkleber | Möglichst transparent, waschbar & flüssig |
| Speisestärke | Für die perfekte Elastizität |
| Lebensmittelfarbe (flüssig oder Gel) | Für kräftige, bunte Farben |
| Glitzerpulver oder Glimmerstaub | Macht die Flummis magisch schön |
| Glow-in-the-Dark-Pigmente | Optional – für den Leuchteffekt im Dunkeln |
| Wasser | Um die Mischung geschmeidig zu halten |
| Löffel & kleine Schüsseln | Für jede Farbmischung eine eigene |
| Handschuhe | Optional – vor allem bei intensiven Farben |
Schritt-für-Schritt-Anleitung

Zuerst bereitest du deinen Arbeitsplatz vor. Leg dir alle Zutaten bereit, schütze die Fläche mit Backpapier oder einer Bastelunterlage und stelle für jede Farbe eine kleine Schüssel bereit. Dann geht’s los.
1. Klebermischung vorbereiten:
Gib etwa 2–3 Esslöffel Bastelkleber in eine Schüssel. Falls du mehrere Farben machen möchtest, kannst du gleich mehrere Portionen nebeneinander vorbereiten.
2. Farbe & Glitzer einrühren:
Jetzt kommen 1–2 Tropfen Lebensmittelfarbe dazu – je nach gewünschter Intensität. Rühre alles gut durch, bis sich die Farbe gleichmäßig verteilt hat. Für noch mehr Wow-Effekt streust du jetzt etwas Glitzerpulver oder Schimmerpigment hinein.
3. Leuchteffekt hinzufügen (optional):
Falls du möchtest, dass dein Flummi im Dunkeln leuchtet, gib nun eine kleine Menge Glow-in-the-Dark-Pigmente dazu. Diese kannst du online bestellen oder im Bastelladen finden. Je feiner das Pulver, desto besser verteilt es sich.
4. Speisestärke einarbeiten:
Jetzt kommt die Magie: Gib nach und nach Speisestärke zur Mischung – löffelweise. Während du rührst, wird die Masse immer fester. Irgendwann kannst du sie mit den Händen weiterkneten. Ziel ist eine formbare, leicht elastische Kugel, die nicht mehr klebt.
5. In Form bringen & testen:
Forme deinen Flummi zu einer Kugel. Falls er zu weich ist, gib noch etwas Stärke dazu. Ist er zu bröselig, hilft ein kleiner Spritzer Wasser oder Kleber. Wenn die Konsistenz passt, kann der Hüpftest starten.
💡 Tipps für besonders schöne Ergebnisse

- Verwende transparente Kleber für eine glasklare, leuchtende Optik.
- Für Regenbogen-Flummis einfach zwei oder drei Farbmischungen leicht vermengen – aber nicht komplett durchkneten!
- Zum Formen eignen sich auch kleine Silikonformen wie Herzen oder Sterne – ideal für Kindergeburtstage oder als Mitbringsel.
🔒 Sicherheitshinweis
Bitte bastelt die Flummis immer unter Aufsicht eines Erwachsenen. Auch wenn die Zutaten ungiftig sind, gehören sie nicht in den Mund. Achte darauf, dass jüngere Kinder die fertigen Flummis nicht verschlucken und wascht euch nach dem Basteln gründlich die Hände. Bastelmaterialien wie Glitzer oder Farben können bei Kontakt mit den Augen reizen – also lieber vorsichtig sein und beim Kneten nicht ins Gesicht fassen. So bleibt der Bastelspaß sicher und entspannt für alle!
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Selbstgemachte Flummis halten nicht ewig – aber ein paar Tage kannst du sie problemlos nutzen. Bewahre sie luftdicht in einer kleinen Dose auf und achte darauf, dass sie nicht austrocknen. Wenn sie brüchig werden, kannst du sie mit ein paar Tropfen Wasser wieder geschmeidig kneten.
Vermeide es, sie auf rauen Flächen springen zu lassen – das verkürzt die Lebensdauer. Am besten funktionieren sie auf glatten Böden wie Parkett oder Fliesen.
❓ FAQ – Häufige Fragen zum Flummi selber machen
Ab welchem Alter können Kinder Flummis selber machen?
Die Herstellung eignet sich super für Kinder ab ca. 4 Jahren – mit etwas Unterstützung beim Messen und Kneten. Ältere Kinder (ab 6) können viele Schritte schon alleine umsetzen. Wichtig ist: immer unter Aufsicht, da mit Kleber gearbeitet wird.
Wie lange halten die selbstgemachten Flummis?
In einer luftdicht verschlossenen Dose bleiben sie 3–5 Tage schön elastisch. Mit der Zeit werden sie trockener und springen weniger. Dann einfach neue machen – der Bastelspaß gehört ja mit dazu!
Kann man auch andere Zutaten verwenden statt Speisestärke?
Ja, manche verwenden flüssige Stärke, Waschmittel oder Borax-Lösungen – diese Varianten sind aber weniger kindgerecht. Wir empfehlen Speisestärke, weil sie ungiftig und sicher ist.
Wie kann ich verhindern, dass der Flummi klebt oder bröckelt?
Wenn er klebt: noch etwas Speisestärke einkneten. Wenn er bröckelt: einen kleinen Spritzer Wasser oder Kleber hinzufügen. Manchmal hilft es auch, den Flummi ein paar Minuten ruhen zu lassen und danach weiter zu formen.
Springt ein DIY-Flummi genauso gut wie ein gekaufter?
Nicht ganz – selbstgemachte Flummis springen weniger stark, sind aber viel weicher und individueller. Der Fokus liegt hier auf dem Bastel-Erlebnis und dem Forschen mit Materialien, nicht auf maximaler Sprungkraft.
Warum Flummi selber machen einfach genial ist
Diese DIY-Idee vereint alles, was Kinder (und ehrlich gesagt auch wir Erwachsene) lieben: Farbe, Glitzer, Bewegung – und das Gefühl, etwas ganz Besonderes mit den eigenen Händen erschaffen zu haben. Es ist nicht nur ein kreatives Projekt, sondern auch ein kleines wissenschaftliches Experiment. Die Kinder sehen, wie aus zwei flüssigen Zutaten etwas entsteht, das plötzlich springt, glitzert und sich anfühlt wie ein kleiner Zauberball.
Und genau deshalb ist der selbstgemachte Flummi viel mehr als nur ein Spielzeug. Er ist ein Erlebnis. Ein Bastelspaß. Eine Erinnerung.

















